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21. November 2012

dead in the wather

Mein Magen zieht sich zusammen und alles in mir will nach draußen. Die Luft zum atmen verätzt meine Lungen. Mein Schädel droht zu platzen. Tränen sprudeln wie ein Wasserfall aus meinem Gesicht. Und alles zieht mich wie ein Anker auf den Grund des Meeres. Wo niemand meine Tränen sehen kann, niemand meinen Schmerz hören kann. Niemand rettet mich. Niemand ist da. Und dieser Schmerz tötet mich. Ich kann nicht mit mir selber leben. Ich ertrage mich nicht länger als ein paar Stunden. Dann drehe ich durch. Dann laufe ich Amok und alles was ich töte bin ich. Ich bin eine innerliche Laiche. Wandelnd unter den Lebenden. Beneide ihren Herzschlag. Dieser Schmerz zerreißt mich und ich weiß nicht wie lange ich das noch aushalten kann. Ich ertrage es nicht sie zu sehen. Und ich ertrage es auch nicht ihn zu sehen. Ich will das alles gar nicht hören. Und sie scheißt einfach auf meine Gefühle. Und ich sterbe. Sterbe vor all diesen Augen. Liege geschlagen am Boden. Und niemand hat es gemerkt. Niemand hat mich gesehen. Niemand hat mich gerettet. Am Meeresgrund liege ich. Ertrunken in ihrem Schmerz.

18. November 2012

Für Y.

Ich bin zu empfindlich, dass weiß ich. Ich denke zu viel und tue zu wenig. Ich bin zu nah am Wasser gebaut und viel zu unsicher. Ich vergleiche mich zu oft mit anderen und ziehe mich damit selbst runter. Ich hab die Angewohnheit mich in Sachen hinein zu steigern und darin zu ertrinken. Ich habe so viele Fehler. Ich kenne sie alle, aber habe nicht den Mut etwas daran zu ändern. 
Ich habe damit angefangen, weil ich weiß, dass du deine Fehler nicht gerne hörst. Und ich wollte dir nur bewusst machen, dass meine Fehler deine größten Stärken sind. Keiner ist perfekt und niemand kann alles, dass weißt du. Und ich bin nicht der Mensch, der so etwas leicht fertig und gerne sagt. Ich ziehe mich lieber in mein Schneckenhaus zurück. Verstecke mich lieber vor meinen Problemen und der Außenwelt. Und egal was passiert, du wirst immer der einzige Mensch sein dem ich wirklich alles erzählen kann. Du ergänzt mich am Besten und ich weiß, dass du immer für mich da bist, wenn ich dich brauche. Und mir ist auch bewusst, dass dich meine Unsicherheit manchmal nervt. Dass ich dich allgemein manchmal nerve. Aber weißt du, wenn ich es am wenigsten verdiene, dann brauche ich Hilfe. Dann brauche ich jemanden der für mich da ist. Das ist schwer zu verstehen, ich weiß. Aber meine Gedanken bringen mich manchmal um den Verstand. Es tut mir so leid. Das alles tut mir so leid. Und ich wünschte ich wäre anderes, einfach normal. Ich wünschte ich wäre nicht so nervig scheiße. Und ich wünschte ich würde nicht immer alles falsch machen. Ich weiß, dass du dich höllisch aufregen wirst, wenn du das hier jemals raus findest. Und nicht nur weil ich dich angelogen habe. Aber ich brauche das hier einfach. Ich muss meine Gedanken irgendwo loswerden. Ich weiß du erinnerst dich noch an den Abend, an dem ich dir alles mit F. gebeichtet habe. Und weiß du welcher Satz mich seit dem nicht mehr los lässt? Du musst verstehen, dass du nicht die einzige mit Problemen bist! Und das macht mich fertig. Wie egoistisch ich letztendlich war. Wie dumm ich einfach bin, dass ich denke meine Probleme wären wichtig. Dieses Gefühl macht mich fertig. Und ich fühle mich so schuldig, weil ich euch damit belästige. Ich weiß ich widerspreche mich andauernd. Aber so ist das in meinem Kopf, nichts macht lange einen Sinn. All das macht mich so fertig. Und jedesmal, wenn ich langsam in meinem Kopf versinke und so still werde und du mich dann fragst ob ich irgendetwas habe und ich dann sage nein ich bin nur so müde, dann stimmt das eigentlich nicht, weil all das und nichts in meinem Kopf auf und ab tanzt und mich so klein, so unwichtig, so ungeliebt, so bedeutungslos erscheinen lässt. Und genau diese Tatsachen wollte ich nie wahrhaben. Die wahrheit tut weh. Und ich habe mich all die Jahre selbst belogen und nun pralle ich knallhart gegen die Wahrheit. Du kannst dir nicht vorstellen wir sehr das wehtut. Niemand kann das verstehen. Niemand hat auch nur die leiseste Ahnung davon. Wenn ich dir die Wahrheit sagen würde, wären deine ersten Worte: Nein das stimmt nicht, hör auf dir so etwas zu sagen, das ich einfach nicht wahr. Aber auch das wären Lügen, dass weißt du genau so gut wie ich. So etwas will man sich einfach nicht eingestehen. Aber es stimmt. Und lügen macht alles einfach nur noch schlimmer. Du hast all das was ich immer wollte. Und zu sehen wie du das Leben lebst, dass ich mir so sehnlichst wünsche, verletzt mich so, so tief in meiner Seele, dass ich kaum Worte dafür habe. Neid ist ein grünes Monster, das in uns lebt. Das sagt man so schön und es ist wahr. Ich verurteile dich nicht, du kannst ja auch nichts dafür, dass du alles hast und ich nichts. Und ich weiß, wenn du das jemals lesen würdest, du würdest zu all dem hier nicht zustimmen. Aber versetz dich einmal in meine Lage und sag mir dann mit reinem Gewissen, dass du dich nicht genau so fühlen würdest. Es ist einfach so, es ist eine der Wahrheiten, die mich so tief verletzt. Und ich kann nichts dagegen machen, weil ich einfach so bin, wie ich nun einmal bin. Es ist wie eine Teufelskreis-lauf aus dem ich nicht entweichen kann. 
Wieso ich dir das alles sage? Weil ich mich selbst nicht so ganz verstehe, weil ich weiß, dass niemand sonst mich wirklich gut versteht. Und weil du die Person bist, von der ich will, dass sie mich kennt. Ich meine wirklich kennt. Und ich will, dass du mich irgendwie besser verstehst. Besser als ich es tue. Und das ist schon wieder so ein egoistische Gedanke von mir, weil ich von dir erwarte, dass du mich rettest. Das du mich aus diesem Loch ziehst in dem ich fest sitze. Und wenn du es versuchst, schubse ich dich jedesmal weg. Ich bin muss da selber raus kommen. Und das ist auch der Grund, wieso du all das hier niemals lesen wirst. Letztendlich ist all das hier nur für mich. Und all diesen Egoismus halte ich nicht aus. 
Alles was ich noch sagen kann ist, dass es mir leid tut. Und ich wirklich hoffe, dass du mir irgendwann verzeihen kannst. Auch wenn du jetzt noch nicht sauer auf mich bist, irgendwann wirst du es sein, weil jeder irgendwann die Schnauze voll von mir hat. Ich weiß nicht wie die Zukunft aussieht. Und ob ich meine Zukunft haben will. 

Es tut mir leid, Ava June.

11. November 2012

things in my head and i don't know why they're in englisch

It's hard for me to understand how things are going. Everything circles around anything. And the end is always nearer than you thought. I can't handle the fact that i'm not the only one how things such strange and awful things. It always shocks me. I'm not able to trust peoples words. Im always haunted by the idea that everyone is just lying to me. And it's so hard for me to get this all into my head, because really everyone has these struggles and desires into their heads and everyone must learn how to be happy with themselves. And you really have to know that you aren't the only person in the world with this things inside of your head. you aren't the only one who's hurting! Really everyone around you's hurt too, but in our society it's the best for you to keep quiet about your problems, otherwise you'll get hurt several times. Human nature is awkward and to me it seems like everyone's always starving for the approval from others. Everyone's an insecure mess, but nobody's showing it. 

#15

Mitten in dieser Menschenmenge zu stehen und nichts zu fühlen. Kein Glück, kein Pech, einfach nur dieses Nichts. Es kriecht von allein Seiten, von jeder flüchtigen Berührung mit einer Fremden Person, jedem Blick der im Leeren endet. Ergreift deine Gedanken und schmeißt dich auf die zerbrochenen Gläser zu deinen Füßen. Blut strömt aus allen Narben deines Körpers. Und wo du hinguckst siehst du nur, was du nicht haben kannst. Beobachtest alles was dir fehlt und fragst dich was dein Fehler war. Und fast wärst du in dir selbst ertrunken. Doch eine Hand Griff nach deiner und zog dich zurück an die Oberfläche. Und alles was in dir steckte, alles und nichts, kotzt du in die Gesichter der Menschen, die um dich standen. Du denkst niemand weiß wie es sich anfühlt enttäuscht, traurig und einfach sauer auf alles und jeden zu sein. Niemand kennt dieses Gefühl nicht geliebt, nicht verstanden und nicht gewollt zu sein. Da auf dem Boden liegst du und überlegst für wen du eigentlich was bedeutest. Wer würde weinen, wenn du plötzlich verschwinden würdest. Zu wissen wie das ist, macht aus wie tief du gefallen bist. Meine Lungen verätzen vom Rauch, der mich nach draußen zieht und niemals zuvor hab ich mich so klein und unbedeutend gefühlt, dass ich mitten in dieser Menschenmenge, aus Gesichtern meiner Vergangenheit, sterben wollte. 
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Die Wahrheit ist, meine schlechteste Angewohnheit ist es, mich mit anderen zu vergleichen. Es gibt immer jemanden mit einem schöneren Lächeln, hübscheren Klamotten, dünneren Beinen, leuchtenderen Augen und längerem Haar. Ich zieh mich damit selbst so runter. Ich kann niemals glücklich sein mit der Art wie ich bin. Ich bin voller Selbstzweifel und das ich wohl das Größte, dass ich an mir ändern würde, wenn ich könnte. 

8. November 2012

#zugroßeselbstzweifel

Langsam kommt er die Treppe hinunter geflogen. Genau im falschen Moment drehe ich mich um. Und sofort auch wieder zurück. Versuche den Stich in mir wegzuatmen. Auf einmal gehen die Augen der anderen in die selbe Richtung. Heiß, kalt, heiß, kalt folge ich ihren Blicken. Da starren mich seine wunderschönen blauen Augen direkt an. Mindestens drei Sekunden lang gibt es nur meine und seine Augen. Alles verschwimmt in ihnen. Alles ertrinkt in ihnen. Und so unerwartet wie alles kam, ist es auch schon Vergangenheit. Ich muss damit klar kommen. Ich muss akzeptieren, dass es zwar diese Momente gibt, aber kein Mensch so unendlich viel in sie hinein interpretiert, so viel daran denkt, wie ich es tue. Letztendlich sind es genau diese Augenblicke, die mich fallen lassen, die alles nur noch schlimmer machen. Denn sie machen meine Hoffnung. Meine Hoffnung, die mein Untergang ist. 

für L.

7. November 2012

#unendlicherschmerz

Wir sitzen in diesem Raum. Werde mich hier wohl niemals so ganz wohl fühlen. Immer wieder starre ich die Schränke und die Betten an, obwohl ich sie schon längst kenne. Sie sitzt vor mir, die Füße hochgelegt. Langsam fängt sie an zu reden. Von Problemen die mich nichts angehen, die sie nichts angehen. Und doch wird drüber geredet, so wie es immer ist. Wieso sie mir das alles erzählt ist die Frage die keiner von uns beiden ausspricht. So vieles liegt ungesagt in der Luft dieses erdrückenden Zimmers. Die Uhr tickt und wir müssen gehen. In die Kälte unserer Schule. Da sehe ich sie schon an der Ecke sitzen. Natürlich immer nur bei ihm. So wie es immer ist. Der Stich in meinem Herzen wird runter geschluckt. So wie es immer ist. Und mein Schmerz wird mit sinnlosem Gelaber weggeredet. All das hält mich am Leben, aber nur weil es mich die Sachen vergessen lässt, die mich umbringen würden. Später bin ich mit ihr alleine und ich erzähle ihr was ich über all ihre Probleme wieder einmal gehört habe. Sie ist meine Beste Freundin, zumindest nenne ich sie so. Sie verletzt mich, jeden Tag. Ich hab nicht den Mut ihr zu sagen wie sehr sie mich damit verletzt. Ich will nicht verlassen werden. Noch einen Verlust halte ich nicht aus. Und ich kenne sie, ich kenne sie gut. Und wenn ich ihr sagen würde, dass sie mein Herz nimmt und drauf tritt jedesmal wenn sie mit ihm alleine ist, dann würde ich alleine mit meinem zertrampelten Herz zurück bleiben. So wie es immer ist. Und das wäre mein Untergang. 

für F.

4. November 2012

There are things no one understands. Things i can't even explain to myself. I once red the sentence depression is like drowning and everyone around you is still breathing. And i drowned in it cause this was actually how i felt the whole time before. I felt so lost in the large sea called life. Everyone around me knew where to swim, except me. I just wasn't good enough for this swimming. I was too less of anything, everyone else had. And so i drowned. I sank down to the deep bottom of the sea. And there i'm still lying and waiting for some beautiful boy to safe me from my old ways and teach me how to swim.