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29. August 2012

#6

Langsam lese ich seinen Text immer wieder. Solange bis die Worte verschwimmen. Bis sie keinen Sinn mehr haben. Bis sie nicht mehr real sind. Immer noch wie gelähmt, tippe ich die Worte in mein Handy. Die Worte die in mein Herz stechen wie Nadeln. Wie konnte ich es so weit kommen lassen? Wieso war ich so dumm und hab seinen Worten glauben geschenkt. Er war wie der Regen für meine ausgetrocknete Hoffnung. Und für einen Moment hat es sich gut angefühlt. Für einen Moment habe ich selbst daran geglaubt. Bis mich eine eiskalte Stimme daran erinnert, dass ich gar nicht schwimmen kann. Und so sinke ich wieder. Sinke zurück auf den Boden der Tatsachen. Ich meine wer würde mich freiwillig lieben, dass wäre dumm. Ich bin einfach niemand den man gern haben kann. Ich weiß nicht ob ich stark genug dafür bin. Für das alles, fürs riskieren, fürs leben. Ich glaube ich kann es nicht. Alles was ich kann ist Dinge kaputt machen. Manchmal denke ich.. aufzugeben wäre wohl das einfachste..
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#5

Meine Mum liegt jetzt im Krankenhaus. Auf so einem langen kalten Tisch. Und vermutlich wühlen grade ein paar Ärzte in ihr rum. Und immer wieder jagt mich der Gedanke, dass sie nicht wieder kommt, dass sie am Ende so kalt ist wie der Tisch auf dem sie liegt. Das wäre dann nicht nur ihr Ende, sondern auch meins. 
Aber die Dinge passieren nie so wie ich sie mir vorstelle. Klingt jetzt komisch, aber damit halte ich mich jedes mal über Wasser. Es ist noch nie etwas so passiert wie ich es mir vorgestellt habe. Und deswegen wird sich das auch nicht ändern. Trotzdem habe ich Zweifel, zu große und still sitzen zu können. Ich will meine Mum nicht verlieren. Sie darf nicht auch noch verschwinden. Menschen verlassen, dass ist so ihre Angewohnheit. Jeder wird jeden im Endeffekt allein zurück lassen. Aber bitte noch nicht jetzt. Ich brauche dich, Mama.

27. August 2012

Looking for Alaska

Zitate

"She looked at me and smiled widely, and such a wide smile on her narrow face might have looked goofy were it not for the unimpeachably elegant green in her eyes. She smiled with all the delight of a kid on Christmas morning and said, 'You all smoke to enoy it. I smoke to die.' "

"You spent your whole life stuck in the Labyrinth, thinking about how you'll escape it one day, and how awesome it will be, and imagining that future keeps you going, but you never do it. You just use the future  to escape the present."

"'We're all going' MC Kinley said to his wife, and we sure are. There's your Labyrinth of suffering. Wer are all going. Find your way out of that maze."

"And I wanted so badly to lie down next to her on the couch, to wrap my arms around her and sleep. Not fuck, like in the movies. Not even have sex. Just sleep together, in the most innocent sense of the phrase. But I lacked the courage and she had a boyfriend and I was gawky and she was gorgeous and I was hopelessly boring and she was endlessly fascinating. So I walked back to my room and collapsed on the bottom bunk, thinking that if people were rain, I was a drizzle and she was a hurricane."

"It always shocked me when i realized that i wasn't the only person in the world who thought and felt such strange and awful things."

"What you must understand about me is that I'm a deeply unhappy person."
Eines der schönsten Bücher das ich je gelesen habe, ernsthaft.

26. August 2012

#4

26.08.12

Irgendwie ist es so, dass ich nicht ausdrücken kann was ich wirklich denke. Nicht mit Worten, nicht mit Bildern, gar nicht. In meinem Kopf ergibt es alles Sinn. Nur nicht außerhalb von ihm. Alles ist da. Und irgendwie passt es auch. Aber es ist so undeutlich und so weit weit weg. Ich kann es nicht sagen. Wie soll ich etwas beschreiben das ich selbst nicht ganz verstehe. Ich verstehe meine eigenen Gedanken einfach nicht. Sie ergeben zwar Sinn, irgendwo tun sie das, aber irgendwie auch wieder nicht. Ich weiß nicht ob so etwas normal ist. Ich weiß nicht woran man überhaupt definiert was normal ist und was es nicht ist. Ich weiß aber, dass all das in meinem Kopf existiert. All dass wonach ich suche ist schon längst da. Es schwirrt in mir herum und wartet darauf das ich es verstehe, dass ich all die Bilder und Wortfetzen zusammen fügen kann. Ich weiß nicht ob das irgendjemand nachvollziehen kann. Ob mich irgendwer da draußen versteht. Ob jemand auch diese Gedankenstürme überleben muss. Ob jemand genau wie ich jeden Tag verzweifelt über einem Blatt Papier hängt und versucht all diese Dinge zu verstehen. All das was ich einfach nicht begreifen will.
Das hört sich so verrückt an. Nicht nach mir. Gar nicht. Und doch ist all das aus meinem Kopf, in meine Finger, auf diesen Blog. Und ich verstehs nicht. Ich kriegs einfach nicht wieder in meinen Schädel rein! 

Wisst ihr, ich habe das Gefühl immer wenn mich etwas beschäftigt, dann dreht mein Kopf besonders weit ab. Dann versinke ich zu tief in mir selbst. Und es ist so, dass ich mittlerweile lieber mit mir alleine bin als unter Menschen. Früher konnte ich nicht alleine sein. Ich hab es mit mir selbst nicht ausgehalten. Doch das hat sich geändert. Ich will verstehen was in mir passiert. Ich will davor nicht mehr weglaufen. Ich will mich dem stellen. Denn früher oder später würde es mich eh einholen. Es gehört eben zu mir. Und ich muss lernen damit umzugehen. Ich muss es verstehen um jemals glücklich werden zu können. Und manchmal wünsche ich mir nichts mehr, als all das in meinem Kopf nicht sehen zu müssen, dass ich einfach durchschnitt wäre, dass ich normal leben könnte ohne dass ich mir über alles und jeden den Kopf zerbrechen muss. Die Bilder verfolgen mich. Und ich will, dass ich keine Bilder mehr sehen muss. Aber ich sehe sie und deswegen muss ich sie verstehen können. Egal wie lange es dauern wird, egal wie viele sinnfreie Texte ich schreiben muss. Ich weiß, dass im Ende alles Sinn ergeben wird. Ich weiß es einfach.

Eigentlich wollte ich von meinen Zweifeln erzählen. Meinen Zweifeln an den Menschen. Ich weiß nicht ob ich vertrauen kann. Ob ich vertrauen sollte. Ich stelle mir vor, dass alle hinter meinem Rücken über mich lachen. Darüber wie dumm ich bin, dass ich ihnen vertraue. Ich werde langsam auch noch paranoid. Aber wer sagt, dass es nicht genau so ist? Wer verdammt. 
Alles was ich brauche ist jemand, der mich in den Arm nimmt und mir sagt, dass alles gut wird. Doch dazu muss man erst einmal vertrauen. Vertrauen ist anscheinend alles. Und alles was ich nicht kann.
Zu langer Text. Deswegen mach ich jetzt Schluss. 
Könnte immer weiter und weiter schreiben. Ava June♥
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23. August 2012

#3

23.08.2012

Es gibt eine Frage, die sich immer wiederholt. Die sich immer wieder in den Vordergrund drängt. Die sich längst aufgestaut hat. Und auf die es so viele mögliche Antworten gibt die keine Antwort bringen. Jeder kennt diese Frage und doch will sie niemand beantworten. Sie schwirrt durch jeden Kopf. Früher oder später im Leben taucht sie auf. Es ist diese, die alles von Grund auf  hinterfragt. Die alles in Frage stellt. Die jeden Baum zum einknicken bringt und auch den schlausten Denker verzweifeln lässt. Philosophen ist sie grade Frage genug. Und doch nicht ausreichend für den kleinen Mann. Sie ist der Grund wieso tausende nicht schlafen können. Nachts wach liegen und sich die Köpfe zerbrechen. Und jeder Mensch findet andere Antworten. Doch man ist niemals zufrieden. Man strebt nach dieser einen Antwort, die so riesig und unerreichbar scheint. Für die wohl kein irdisches Wesen die Lösung weiß. Weil alles was auf dieser Welt ist, so wie es ist, ein Ende findet. Und selbst dieses hinterfragt die größte Frage seid es Worte gibt. Sie war immer da. Schwirrte durch die Atmosphäre. Und bleibt bis der letzte Atemzug getan ist. Denn mit ihm wird auch sie in Vergessenheit geraten. Jeder Gedanke wird versinken. Im tiefen dunklen Abgrund. Diesem schwarzen Loch auf das wir uns unaufhörlich zu bewegen. Und doch ist wohl alles und nichts die Antwort nach der man sucht. Denn im Ende muss jeder für sich selbst entscheiden ob ihm dieses Leben Antwort genug war. 

21. August 2012

Notizbuch

Eintrag vom 19.07.2012

Am unglücklichsten macht mich die Vorstellung, wie mein Leben heute sein könnte, es aber nicht ist. Und andauernd werde ich daran erinnert. Die Vergangenheit verfolgt mich. Und das wirft mich selbst zurück. Es macht mir schreckliche Angst vor der Zukunft. Davor etwas zu riskieren, denn alles was ich letztendlich fühlen werde ist Schmerz. Das ist immer so. Warum sollte sich also irgendwas verändern? 
Wenn ich mich selbst nicht vorwärts bewege, wieso sollten es die Dinge um mich herum tun [...] Ich habe das Gefühl mein Gehirn fängt langsam an all diese Erinnerungen abzustoßen. Sie verschwimmen immer mehr. Verlieren ihre Farbe, ihren Geruch. Bis nur eine unscharfe graue Masse überbleibt. Ich will das Dinge besser werden. Ich will nach vorne sehen. Ich will mich daran erinnern können. 
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19. August 2012

#2

19.08.12

Wieder einmal die Leck-mich-am-Arsch Position erreicht. Wollte niemals das es so weit kommt. Ich wollte, dass mal alles grade läuft. Wollte alles richtig machen. Aber ich habs versaut. Es war nur eine Frage der Zeit. Jeder hat irgendwann genug von mir. Ich weiß das. Ich merks ja selber wie gestört ich bin. Ich dacht nur, wenn ich mich anstrenge, dann klappt es vielleicht. Ich wollts nicht wahrhaben. Ich wollte es nicht kaputt machen. Ich hoffe du kannst mir verzeihen. Denn ich weiß nicht was ich noch tun soll. Mein bestes ist nie gut genug. 
Du warst mein Grund wieder zu hoffen. Du warst die kleine Flamme, die meine dunkle Welt ein kleines bisschen heller gemacht hat. Doch so schnell wie du aus dem nichts erschienen bist, bist du dadrin auch wieder verschwunden. Bitte komm zurück. Ich will meine Hoffnung noch nicht sterben lassen. 

18. August 2012

#1 - another beginning

Gefühle ausdrücken ist eigentlich nicht so mein Ding. Fühlen fällt mir schwer nach allem was passiert ist. Ich versuche nicht daran zu denken aber irgendwann rutschen meine Gedanken doch immer ab und alles prasselt auf mich ein. Ein riesiger Haufen ungefühlter Gefühle, ungesagter Worte und zu oft gedachter Gedanken. Am unglücklichsten macht mich die Vorstellung, wie mein leben sein könnte, es aber nicht ist. Und andauernd werde ich daran erinnert. Die Vergangenheit verfolgt mich. Und das wirft mich selbst zurück. Es macht mir schreckliche Angst vor der Zukunft. Davor etwas zu riskieren, denn alles was ich letztendlich fühlen werde, ist Schmerz. Das ist immer so. Warum sollte sich also irgendetwas verändern?
Wenn ich mich selbst nicht Vorwärts bewege, wieso sollten es die Dinge um mich herum tun.