HOME ÜberMich Buchliste AlteTexte Tumblr

25. September 2012

i can't say that didn't hurt.

Ich hab es gesehen
in meinen Träumen
du, und all die kleinen Dinge
alles was ich mit dir verbinde
nach so kurzer Zeit
nach so wenigen Stunden
werde ich immer stolpern
über Dinge und dich sehen
dein Lachen
deine Worte
Gedanken die strömten
als gäb's kein Morgen mehr
nur das Jetzt
alles was existierte
und nun nicht mehr ist
was in mir schwamm
und so qualvoll ertrank
jedes deiner Gesichter
Versuche dich zu entschlüsseln,
zu verstehen
wusste nie was du denkst
dem Ende so nah
versuchte ich noch
zu rennen und zurück
zurück zum Start zu gelangen
gegen die Zeit zu kämpfen
denn unsere war gekommen
zu früh, zu schnell
du gabst mir nichts
außer Erinnerungen
die mich zerreißen, tief in mir
weiß ich das es alles war
und doch bleibt ein Vielleicht,
dass alles so unerträglich macht
meine Augen bluten lässt
in meinen Adern friert
liebe in meinen Gedanken zurück lässt
und doch so viel Hass in mein Herz brennt

24. September 2012

#12

Als würde jedes Molekül nur eine Sprache sprechen. Jedes Wort das er sagt nur eine Bedeutung haben. Und doch kann ich es nicht verstehen. Als wäre alles was er sagt und tut aus einer fremden Kultur, mit fremden Worten. Und ich versteh es nicht. Ich sitze nur da und nicke. Erwarte Dinge, die ich nicht zu erwarten würdig bin. Denke zu vieles, dass mich aufwirft und zweifellos fallen lässt. Jede Faser meines Körpers schreit nach meiner Vernunft. Doch die Hoffnung hat sie ermordet, eiskalt erstickt, verfolgt von dem Wissen, das mir fehlt. Von den Antworten die mir ausbleiben. Von dem zu großen Fragezeichen in meinem Kopf, dass mich zu dieser unsicheren Person macht, die alles und einfach jedes zerstört was sie in die Finger bekommt. Danach schreit jedes Element und alles in mir flüstert nach der zu nahen Erlösung, die zu weit weg scheint um nach den Sternen zu greifen. Letztendlich liege ich jeden Abend in meinem Bett und weiß nicht wie ich so weiter machen soll. Stehe jeden morgen aus und weiß auch nicht wofür. Meine Existenz erscheint so fragwürdig, dass jede neue Frage mich nur noch mehr erdrückt und drückt, so dass ich mich doch ernsthaft fragen muss: Habe ich bereits alles zerstört?
Image and video hosting by TinyPic

9. September 2012

#11

Es sind die Worte die er nicht gesagt hat. All die Dinge die unausgesprochen zwischen uns liegen. Diese Dinge die zu laut wären um sie hinauszulassen. Sie schwimmen im See meines Herzens. Tauchen unter und schnappen wieder nach Luft. Ziehen genüsslich ihre Bahnen. Während ich versuche sie zu ertränken in ihrem eigenen Sud, sie runter zu ziehen und veröden zu lassen. Vergebens kämpfe ich um mein Herz. Ohne zu merken, dass ich es bereits an ihn verloren habe. Ohne zu wollen, dass er je eine solche Macht über mich besitzt. Ohne zu wissen ob es diese Dinge gibt, die in meinem Herzen herum planschen, so voller Lebensfreude, so als wären sie wirklich Real. 
Image and video hosting by TinyPic

8. September 2012

#10

Es ist der abgrundtiefe Schlund auf dessen Rand ich balanciere, der eiskalte Polarwind der sich ewig und immer um meinen Körper schlingt, die riesigen Lasten vergangener Zeiten die auf meinen Schultern liegen, das endlos weit entfernte 'Exit'-Schild das ich wohl niemals erreichen werde. Alles in meinem Universum dreht sich stetig um die selbe Achse und immer wieder kreuze ich die gleichen Gedanken, die selben Worte und die exakt identischen Gefühle. Ohne das ich entweichen kann, ohne das ich verstehe was mit mir passiert, ohne die geringste Chance oder Hoffnung. Es ist einfach dieses so fragwürdig fragile Spiel, das es einfach nicht zu gewinnen, sondern nur zu verlieren gilt. 
Image and video hosting by TinyPic
Ich hab einfach diese riesige Angst die mich von innen auffrisst, die Angst, dass ich niemals für irgendjemanden gut genug sein werde. Dass alle irgendwann checken wie schrecklich kaputt und unsicher ich bin. Bis alle wissen wie sehr ich mich selbst verabscheue, dass dieser Hass auf jeden abfärbt, der länger als 10min mit mir im selben Raum ist. Ich habe schreckliche Angst, dass jeder mich irgendwann verlassen wird, dass ich am Ende immer wieder alleine mit mir und meinen Gefühlen zurück bleibe, die ich sowie so vor mir selbst und allen anderen leugne. Ich schäme mich für mich selbst - für meine Ängste, meine Gefühle und all diese Gedanken. Und alles was ich will ist einmal nicht alleine zu Enden. Einmal will ich, dass ich nicht zu wenig für ihn bin, dass ich einmal für jemand genug bin. Ich will auch einmal ein Happy End.

5. September 2012

#9

Es war das süßeste das jemals zu mir gesagt wurde und wenn ich so recht darüber nachdenke, dann wird mir erst jetzt klar wie süß es eigentlich war. [...] "Weißt du noch als wir im Kino waren?" "Klar." "Ich kann mich immer noch an unsere Bestellnummer erinnern." "Echt?" "255" [...] Ich komme nicht umhin, ich muss grinsen. Jedesmal wenn ich daran denke. Denn das bedeutet, dass diese Nummer, dieser Tag, dieses Event ihm was bedeutet hat. Er würde sich doch sonst nicht an unsere Bestellnummer erinnern. Ich weiß nicht ob ich mir da nur wieder was zurecht denke oder ob ich mir wirklich Hoffnungen machen darf. Darf ich dieses Mal riskieren?
Er sagt mir jedes Mal wie hübsch ich wäre. Er fragt mich immer ob wir uns treffen wollen. Und doch weiß ich nicht ob er wirklich mehr will als nur Freundschaft. Ich hab einfach nur Angst mir wieder Hoffnungen zu machen und dann doch wieder enttäuscht zu werden. 

2. September 2012

#8

Sie liegt da und drückt meine Hand. Ihr Gesicht von Schmerz verzerrt, quetscht sich eine kleine Träne aus dem nichts heraus. Auf sie folgen immer mehr und man hört ein Schluchtzen. Dieses Geräusch zieht sich durch meinen ganzen Körper, brennt sich in meine Knochen. Als würde sie durch ihre Hand den Schmerz in meinen Körper pumpen. Ich sehe sie nur an. Kann nicht reagieren. Wie gelähmt starre ich auf ihre Tränen. Am liebsten würde ich sie schütteln und sie anschreien. Doch ich kann mich nicht rühren. Alles was ich noch spüre ist die Träne die nun auch über meine Wange rollt. Bitte hör wieder auf zu weinen, Mama! Ich ertrage es nicht dich so zu sehen. Und bitte komm nach Hause. Und werd wieder gesund! Ich brauche dich hier doch! 
Image and video hosting by TinyPic
Hm tja irgendwie sollte ich euch jetzt irgendeine herzzerreißende Geschichte erzählen können. Irgendwas das von Bedeutung ist. Aber da gibt es nichts zu erzählen. Er hat mir gesagt, dass ich gut aussehen würde und er will sich nochmal mit mir treffen, aber das war auch schon alles. Ich weiß nicht was er will. Ich kann ihn nicht einschätzen. Weiß also nicht wie ich reagieren soll. Eigentlich brauche ich jemanden der laut ist und mich voll labern kann, nur wollen solche Menschen nichts von einer wie mir wissen. Doch ist er schon irgendwie.. süß. Ich denke ich werde es wohl riskieren müssen. Auch wenn ich ihn absolut nicht entziffern kann. Vielleicht ist es einfach so, dass er mir zu ähnlich ist. Ich versteh mich ja selbst auch nicht.. 
Ich habe immer von so etwas geträumt, wollte so etwas. Doch nun wo es da ist.. will ich es nicht mehr. Ich fühle mich unwohl damit Menschen an mich ran zu lassen. Irgendwie endet es immer so, dass ich sie von mir weg schiebe. Wenn mir jemand zu nahe kommt, muss er gehen. Ich weiß nicht ob das so richtig ist oder ob sich das irgendwann ändern wird. 
-----------------------------------
Ich muss das hier einfach irgendwem sagen, der mich nicht dafür verurteilt, auch wenn es wahrscheinlich niemand lesen wird, es hilft mir und deswegen sage ich danke. danke an euch!

1. September 2012

Ich weiß nicht wie all die normalen Menschen das machen. Ich hab echt keinen plan wie sie mit all dem einfach so klar kommen können. Ich weiß nicht wie ich all diese Sachen, die eigentlich egal sein sollten, los lassen kann. Weil es diese eigentlich so normalen Dinge sind, die mich innerlich zerreißen, die mich dazu bringen all diese erdrückenden Gedanken zu denken.

-------------------------------------------------------

Ich will mich in meinem Bett verkriechen und dort nie wieder raus kommen. Ich bin nicht dazu gemacht am Leben teilzunehmen. Ich bin so schlecht darin. Ich mache mich selbst so verrückt, dass ich auf nichts mehr Lust habe. Ich will es schon gar nicht mehr. Ich kann es nicht. Und ernsthaft, ich weiß nicht wie alle anderen es machen. Ich kann es jedenfalls nicht. Aber jetzt gibt es kein drum herum mehr. Ich kann jetzt nicht mehr weglaufen. Kann mich nicht mehr vor jeder Herausforderung drücken. In ein paar Stunden bin ich am arsch, am arsch sag ich euch. Und verkacken werde ichs aufs übelste. Also bye. Erstes Date, go.