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28. März 2013

i found something greater than i ever imagined

Als ich ihn sah, fühlte es sich an als wäre ein Auto mit voller Wucht gegen mein Herz gerast. Alles drehte sich und nur seine Arme konnten mich auffangen. Mit meinem Herzschlag streichelte er über mein Haar und hielt meinen Kopf in seinen Händen. Noch nie hat mich jemand so fest gehalten. Und noch nie habe ich es so sehr genossen. Seine Lippen schmecken nach Sommer und die kleinen Bartstoppeln erinnern mich daran, dass ich fühlen kann. Mit jeder Fingerspitze die meinen Körper berührt hat, schossen winzige elektrische Ströme durch meinen gesamten Körpern. Ich habe ihn Gefühlt mit jeder Faser. Und ich wollte ihn nie wieder los lassen. 
Aber in Wirklichkeit habe ich meinen Schmerz genau so sehr geliebt, weil ich dachte ich hätte es nicht anders verdient. Ich weiß nicht wie ich jetzt damit umgehen soll. Ich bin aufgewacht und habe nur an ihn gedacht. Aber meine Zweifel waren so groß. Ich hatte vergessen wie wunderschön es ist, wenn er meine Hand hält. Ich wusste nicht ob ich vor Glück oder Schmerz weinte. Alles war so durcheinander. Aber dann seine Nachricht und alles wurde mir bewusst. Und ich weinte, aber vor Glück. 
Vor drei Jahren hat das Universum beschlossen meinem Leben eine Wendung zu geben. Seit dem habe ich stetig die immer gleichen Gedankengänge durchleben müssen. Alles was ich Gefühlt habe war Hass. Genau vor drei Jahren fing es an. Und es ist so gruselig, weil es genau Heute - drei Jahre später - endlich aufgehört hat. Ich kann nicht aufhören zu weinen. Dieses kribbeln in meinem Bauch erfüllt mich mit Blumen. Und als er mich geküsst hat konnte ich nicht anders als  zu grinsen. Bitte lass mich nie wieder los. In Liebe, Ava.
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26. März 2013

that little piece of hope we all hold on to

Es könnte nicht besser sein. Und mir fehlen die Worte, die ich sonst aus meiner Traurigkeit gezogen habe. Aber nicht einmal für die würde ich das aufgeben was ich gerade habe. Ich liebe dieses Gefühl morgens aufzuwachen und nicht voller Hass zu sein. Abends mit einem Lächeln einschlafen. Wie ich mich in all den Jahren danach gesehnt habe. Und wie oft bin ich mit einem falschen eingeschlafen. Und wie oft hat sich das alles so falsch angefühlt. So beklemmend und erdrückend. Doch bei ihm kann ich nicht genug von seiner Nähe kriegen. Noch nie hat es sich so richtig angefühlt. Aber ich kann nicht anders. Ich muss zweifeln. Denn wie hätte ich so etwas verdient? Ich, diejenige die sich selbst bis aufs letzte Tröpfchen verabscheut. Wie kann jemand sowas anziehend finden? Letztendlich wurde so oft auf meine Gefühle gespuckt. Ich bin wie ein scheues Reh. Eine zu schnelle Bewegung oder zu lautes Geräusch und ich bin verschwunden. Aber  das ist alles nur in meinem Kopf. Mir fehlt die Kontrolle. Ich habe verlernt wie man seine Gedanken kontrolliert, weil ich mich all die Jahre vor ihnen versteckt habe. So sehr haben sie geschmerzt. Aber vielleicht, ganz vielleicht, ist er derjenige der mich auffängt. Der mir diese Gedanken nimmt. Ich hoffe es so sehr. In Liebe, Ava.

21. März 2013

first love poem

Hast du dich jemals gefragt, wie es sich für ihn anfühlt. Ob er dich angeguckt und seine Gedanken keinen Sinn mehr ergeben. Ob er auch dieses Kribbeln im Bauch hat und seine Finger genau so nach deiner Haut brennen. Vielleicht ist er manchmal so merkwürdig weil du ihn verrückt machst und du ihm ein eben so großes Rätsel bist. Ab und zu möchte er das alles hinschmeißen, weil es zu schwierig, zu kompliziert ist. Doch du erinnerst ihn immer wieder daran wie schön es doch eigentlich ist und wie viel er dir bedeutet. Und dass gibt ihm alles was er zum Leben braucht. Vielleicht ist es so. Ich frage mich das ständig, denn ich fühle so. 

10. März 2013

Das Bild von uns

Wenn ich mich nicht grade damit beschäftige meine Freunde aufzuziehen, in der Küche beim Kochen zu scheitern oder auf irgendwelchen Partys Wodka überm Teppich zu kippen, dann denke ich nach. Ich denke viel zu viel, dass war schon immer so. Oder ich male oder fotografiere um meine Gedanken zum schweigen zu bringen. Wahrscheinlich mache ich die Hälfte meines Lebens nichts anderes als nachdenken oder meine Gedanken irgendwie umsetzten. Und meine Freunde zum lachen bringen, meine Familie ärgern, Lächeln und Blumen verschenken, auf meine kleine Schwester aufpassen, mit unserem Hund rausgehen, das ist was ich tue. Und immer bin ich am Lachen. Das einzige, dass in meinem Leben nicht so ganz in das Bild passt, in das Bild des immer gut gelaunten und Lachen verschenkenden Mädchens, ist, dass ich tief in mir drin zerbrochen bin. Dass ich Depressiv bin.