Wie Echos springen all die Erinnerungen wieder vor meine Augen. Ungeachtete Worte prallen gegen mich und mein schwarzes Inneres. Sie zerplatzen an meiner Haut und hinterlassen tiefe Narben. Anscheinend scheint niemand zu verstehen, dass ich mich selbst verabscheue. Anscheinend nehme ich mich selbst zu ernst. Anscheinend bin ICH der Egoist. Ich bade in meinem Selbstmitleid un rufe nach Trauben. Wie eine fette verwöhnte Göre nach Schokolade kreischt, schreie ich nach Aufmerksamkeit. Und dabei übersehe ich all das Glück, das ich schon längst habe. Wieso kann ich das was ich habe nicht annehmen. Wieso will ich immer mehr und immer das was ich nicht haben kann. Ich bin ein von Grund auf unzufriedener und trauriger Mensch, der das Glück nicht erkennt selbst wenn es vor ihm steht und seine Hand hält. Es tut mir so leid das ich so bin und irgendwie kann ich es nicht ändern auch wenn ich es weiß. Ich bin kaputt und einfach gestört, aber ich bin froh, dass du da bist. Das ihr alle da seid und mich trotz alledem nicht aufgebt. Ich glaube ich hätte mich aufgegeben. Ihr seid bessere Menschen als ich. Ich bin schwach.