Es könnte nicht besser sein. Und mir fehlen die Worte, die ich sonst aus meiner Traurigkeit gezogen habe. Aber nicht einmal für die würde ich das aufgeben was ich gerade habe. Ich liebe dieses Gefühl morgens aufzuwachen und nicht voller Hass zu sein. Abends mit einem Lächeln einschlafen. Wie ich mich in all den Jahren danach gesehnt habe. Und wie oft bin ich mit einem falschen eingeschlafen. Und wie oft hat sich das alles so falsch angefühlt. So beklemmend und erdrückend. Doch bei ihm kann ich nicht genug von seiner Nähe kriegen. Noch nie hat es sich so richtig angefühlt. Aber ich kann nicht anders. Ich muss zweifeln. Denn wie hätte ich so etwas verdient? Ich, diejenige die sich selbst bis aufs letzte Tröpfchen verabscheut. Wie kann jemand sowas anziehend finden? Letztendlich wurde so oft auf meine Gefühle gespuckt. Ich bin wie ein scheues Reh. Eine zu schnelle Bewegung oder zu lautes Geräusch und ich bin verschwunden. Aber das ist alles nur in meinem Kopf. Mir fehlt die Kontrolle. Ich habe verlernt wie man seine Gedanken kontrolliert, weil ich mich all die Jahre vor ihnen versteckt habe. So sehr haben sie geschmerzt. Aber vielleicht, ganz vielleicht, ist er derjenige der mich auffängt. Der mir diese Gedanken nimmt. Ich hoffe es so sehr. In Liebe, Ava.

1 Kommentar:
ich hoffe er kann dich halten
und deine gedanken besänftigen,
so gut es eben geht.
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